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Pers. per Zimmer

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Historiche hinweise

m das Jahr 1650 ließ Giovanni Battista di Filiberto, der apostolische Pronotar des Königreiches von Neapel das Gebäude für den Zweitgeborenen seiner Familie erbauen. Zu jener Zeit war es Sitte, dem Erstgeborenen den Adelstitel und dessen Vermögen zu verleihen, während der Zweitgeborene für eine Karriere in der Kirche vorgesehen war.
Später wurde der Palast den Enkeln geschenkt, unter diesen Anton Francesco VALENTI, Bischof von Teodosia im Jahre 1727, der die Propstei VALENTI gründete.
Das Gebäude, bekannt auch als 'der kleine Palast', ist daher von großer Bedeutung und Wert, da sowohl Sitz eines Pronotoriats als auch einer Propstei.

PRONOTORIAT
In der päpstlichen Kurie ist dies der Titel der Angehörigen des Kollegs der sieben Würdenträger, die Dokumente registrieren.

PROPSTEI
Alle Güter, die sich aus Ländereien und Gebäuden zusammensetzen und damit das persönliche Vermögen des Zweitgeborenen darstellen, um ihn zur kirchlichen Karriere hinzuführen. Der Ertrag aus den Gütern sollte der Unterstützung der Kirche und des Rektors dienen.

Hinweise zur architektur

Die Größe des Gebäudes ist auch im Gesamtbild von Trevi von bedeutendem Interesse, da es vornehm und prächtig hin zum Berg Richtung Piazza della Rocca liegt.
Dieses Gebäude besteht aus drei Stockwerken , mit Ober- und Mittelgeschoß .In den Kellergebäuden mehrere Räume mit Gewölben.Die Vorderfront setzt sich aus einfachen architektonischen Elementen zusammen, die symetrisch auf das Portal zustreben, über dem sich ein kleiner Balkon erhebt. Die gewölbten Fenster tragen im oberen Rahmen verschiedene eingeprägte Sprüche wie 'Vince in bono malum;Virtus unita fortitudine; Per cruce ad sydera' und auf der Vorderfront FIDES, VIRTUS, INGENIUM, FORTUNA AD sydera tollunt (Besiege das Böse mit dem Guten - Der Wert vereint mit dem Mut - Durch das Kreuz zu den Sternen - Die Treue, der Wert, der Erfindergeist, das Glück führen zu den Sternen)

Auch im Inneren werden die Charakteristiken des schlichten 17. Jahrhunderts wiedergespiegelt. Im Erdgeschoß ein weitläufiger Gang mit Deckengewölbe, von wo die Treppen zu den höheren Stockwerken führen. Einfache Lisenen, vorspringende Simse, Rippengewölbe zeichnen die Räume aus. Eliptische Kalotten decken die Treppenabsätze, von denen man das Obergeschoß erreicht, der sich durch schlichte Räume auszeichnet mit bemalten Balkenwerk.
Diese Räume bewahren eine klare Deckenmalerei, die auf das späte 17.Jahrhundert zurückgeht; ähnliche Beispiele sind in der gesamten Gegend um Foligno zu finden.
Ein stark vorspringendes Bossenwerk zieht sich über die Ecken des Gebäudes.
Im Laufe des 18.Jahrhunderts wurden zwei Deckenmalereien auf einem gleichen Stockwerk hinzugefügt, die Pflanzenmotive und mytologische Elemente im Geschmack der Zeit aufweisen.

Der sogenannte 'kleine Palast' ist nicht nur für Trevi ein wertvolles Dokument der lokalen Geschichte, ein Zeugnis der Patrizierfamilie VALENTI, die in der sozialen Wirklichkeit Trevis von einziger Bedeutung war.
Seit 1995 steht das Gebäude nach Erlaß des zuständigen Ministeriums unter Denkmalschutz.

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